Hier erfahrt Ihr etwas aus meinem Leben:

Ich heiße Ralf Piepenhagen, bin ein geborener Matella und erblickte das Licht dieser Welt am 19. Mai 1966 in Rostock. Meine Eltern - und somit auch ich - wohnten damals in der kleinen Stadt Lübz. (Dort kommt auch das berühmte Lübzer Bier her.) In Lübz ging ich von 1972 bis 1982 zur Schule.

Dann erlernte ich bis 1984 den Beruf des Facharbeiters für Eisenbahntransporttechnik mit der Spezialisierungsrichtung Reiseverkehr. Die Praxisausbildung machte ich auf dem Bahnhof Karow (Meckl.), die theoretische Ausbildung erfolgte in der Betriebsschule der Deutschen Reichsbahn in Laage (Meckl.). Dieser Barackenbau steht übrigens heute nicht mehr.

Nach Abschluß der Lehre arbeitete ich auf dem Bahnhof Karow (Meckl.) als Fahrkartenverkäufer. Wie das auf einem relativ kleinen Bahnhof so üblich ist, musste man immer mehrere Aufgaben erledigen. Darunter die Gepäck- und Expreßgutabfertigung, Materialwirtschaft, vetretungsweise Dienstregelung und allen möglichen anderen Kleinkram. Über Langeweile konnte ich eigentlich kaum klagen.

1985 - 1986 arbeitete ich auf dem Bahnhof Rostock Hbf in der Fahrkartenausgabe. Anschließend ging ich wieder zurück zum Bahnhof Karow (Meckl.) und arbeitete als Zugabfertiger (Wagendienst), später als Aufsicht und Weichenwärter auf den beiden Stellwerken W1 und B2. 1988 drückte ich noch einmal die Schulbank, um die Spezialisierung Stellwerks- und Zugmeldedienst nachzuholen. Das war Voraussetzung für die Ausbildung zum Fahrdienstleiter. 1989 machte ich dann die Ausbildung zum Fahrdienstleiter und arbeitete anschließend auf den Bahnhöfen Gallin (Strecke Ludwigslust - Waren (Müritz)), Karow (Meckl.) und Krakow am See (Meckl.) (Strecke Meyenburg - Güstrow).

Im September 2000 wurde auf der Strecke Meyenburg - Güstrow bekanntlich der Personenverkehr eingestellt. Dadurch wurden viele Stellen gestrichen. Auf Grund der "Sozialauswahl" betraf es auch mich persönlich. Man bot uns allen offene Stellen in den alten Bundesländern an, was ich aber ablehnte, da ich Hausbesitzer bin.

Ich bewarb mich erfolgreich bei der Prignitzer Eisenbahn GmbH, die die Strecke Meyenburg - Güstrow vorher befuhr. Ab 02. Oktober 2000 bis 31. März 2001 arbeitete ich in Pritzwalk als Lokleiter / Disponent bei dieser Privatbahn. Das war ein ziemlich stressiger Job, aber er machte mir trotzdem Spass, denn er war sehr abwechslungsreich. Dann erhielt ich von der blauen Eisenbahn den "blauen Brief" wegen damals schlechter Auftragslage, auch über die "Sozialauswahl".

Danach war ich ein Vierteljahr zu Hause und machte eine zweijährige Umschulung zum IT-Systemkaufmann. Mein Praktikum absolvierte ich bei der Prignitzer Eisenbahn.
Seit 18. Juni 2003 arbeitete ich nun wieder bei der Prignitzer Eisenbahn GmbH als Lokleiter. Seit Oktober 2003 bin ich dort der Betriebsplaner und Trassenmanager

Mein einziges Hobby ist und bleibt die Eisenbahn. Ich wurde schon als ganz kleiner Junge mit diesem tollen Virus infiziert. Stundenlang stand ich an den Bahnschranken und habe zugesehen. Dafür habe ich heute leider nicht mehr die Zeit. Außerdem würde ich dort wohl oft gelangweilt stehen. Quasi zum Trost wohne ich jetzt dafür unmittelbar an der Strecke Stralsund - Rostock. Eine Uhr brauche ich eigentlich nicht, denn ich weiß, wann die Züge fahren - und das fast immer pünktlich(!!!).

Weiterhin viel Spaß auf meiner homepage.